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            <title>Bundesjugendversammlung 2025: Anträge</title>
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                <title>Bundesjugendversammlung 2025: Anträge</title>
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            </image><item>
                        <title>6.1: Ehrenamt stärken – Jugend unterstützen, Gesellschaft gestalten</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/ehrenamt-starken-jugend-unterstutzen-gesellschaft-gestalten-24742</link>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ehrenamt stärken – Jugend unterstützen, Gesellschaft gestalten </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Warum Ehrenamt unverzichtbar ist</strong> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Gerade<br>
für die Kommunen und den sozialen und lokalen Zusammenhalt ist das Ehrenamt von<br>
unschätzbarem Wert. In der Jugendarbeit trägt es zur Persönlichkeitsentwicklung,<br>
sozialen Verantwortung und Teilhabe junger Menschen bei. In der JDAV übernehmen<br>
ehrenamtlich Engagierte zentrale Aufgaben in der Ausbildung, Betreuung,<br>
Organisation und Leitung. Sie schaffen Räume für Bildung, Begegnung und<br>
Naturerfahrung – oft über Jahre hinweg, in ihrer Freizeit und mit großem<br>
Einsatz. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei zeigt sich jedoch zunehmend: Ehrenamt lässt sich nur schwer mit der<br>
Lebensrealität vieler junger Menschenvereinbaren.Schul-, Studien- und Ausbildungzeiten sind stark verdichtet, viele junge Menschen arbeiten nebenbei oder<br>
sind durch finanzielle Unsicherheit belastet. Auch der Einstieg in den Beruf<br>
bringt zeitliche Einschränkungen mit sich. Ehrenamtliche Verantwortung kommt<br>
hier oft „on top“ – ohne Ausgleich oder Unterstützung. Wer sich trotzdem<br>
engagiert, leistet Außergewöhnliches. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die JDAV sieht Ehrenamt als Grundlage ihrer Arbeit an und möchte seine Relevanz<br>
in Zukunft sichern und weiterentwickeln. Jungen Menschen soll Engagement möglich<br>
gemacht werden. Ehrenamt verdient strukturelle Anerkennung und materielle<br>
Unterstützung – sowohl durch die Gesellschaft und Politik als auch durch den DAV<br>
und seine Sektionen. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die JDAV fordert von politischen Entscheidungsträger*innen, das Ehrenamt durch<br>
folgende Maßnahmen substanziell zu stärken: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ehrenamt muss für alle zugänglich sein</strong> und muss unabhängig der eigenen<br>
finanziellen Verhältnisse möglich sein. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Anrechnungsmöglichkeiten für Schule, Studium und Ausbildung</strong> – z. B. als<br>
Praxisnachweis oder Schlüsselqualifikation, Anrechnung an die<br>
Regelstudienzeit, Verlängerung der Förderungsdauer im Rahmen von BAföG und<br>
Stipendien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Langjährig aktive Ehrenamtliche sollen ein Jahr früher ohne Abschläge in Rente gehen dürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gesetzlich verankerte Freistellung für ehrenamtsbezogene Bildungsmaßnahmen</strong><br>
– bundesweit einheitlich und verpflichtend für Arbeitgeber*innen und<br>
Bildungseinrichtungen. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Aufwertung der Ehrenamtspauschale</strong> und Gleichstellung mit der<br>
Übungsleiterpauschale. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Kostenfreies Deutschlandticket</strong> für JuLeiCa-Inhaber*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen an den DAV und die Sektionen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch innerhalb unserer Strukturen braucht es faire und verlässliche<br>
Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche. Die JDAV fordert daher: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einen angemessenen Jugendetat</strong> – entsprechend der Bundesjugendordnung, nur<br>
so können junge Ehrenamtliche ihr Engagement selbstbestimmt ausgestalten. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gute Qualifizierung </strong>- Finanzierung der Teilnahme an Fortbildungen, damit<br>
sie in ihrem Ehrenamt neue Kompetenzen erwerben können. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertschätzung und Anerkennung</strong> durch gezielte Maßnahmen, z. B.  Einführung von Ehrenamtskoordinator*innen, Angebot von<br>
gemeinsamen Aktivitäten der ehrenamtlich Aktiven, Würdigung bei<br>
Veranstaltungen oder Teamkleidung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li> <strong>Übernahme der Aufwendungen in voller Höhe für ehrenamtliches Engagement.</strong> Ehrenamtliche dürfen nicht finanziell für ihr Ehrenamt aufkommen. Darunter fallen unter anderem Kosten für Anreise, Unterkünfte und Verpflegung, die nachhaltig gestaltet sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ehrenamtliches Engagement braucht (Jugend)Räume</strong>, in denen sich<br>
Jugendgruppen selbstbestimmt begegnen können. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gutes Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt</strong> – Transparenz, welche Aufgaben<br>
von wem übernommen werden und wie dies honoriert wird. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermäßigungen für Klettereintritte</strong>, analog zur bestehenden Regelung des<br>
Jugendtarif auf Hütten. Ehrenamt vor Ort hat den gleichen Wert wie am<br>
Berg.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Freier Eintritt für Jugendleiter*innen mit Gruppe in Kletteranlagen,</strong> in Anlehnung an die bestehende 5+1-Regelung auf Hütten. Wer Kinder oder Jugendliche betreut, kann nicht gleichzeitig selbst klettern.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 11:48:24 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.2: Leistungssport mit Leidenschaft und Haltung – Gemeinsam mehr bewegen</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/leistungssport-mit-leidenschaft-und-haltung-gemeinsam-mehr-bewegen-51185</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Leistungssport mit Leidenschaft und Haltung – Gemeinsam mehr bewegen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugend des Deutschen Alpenvereins übernehmen wir Verantwortung für alle DAV-<br>
Mitglieder unter 27 Jahren. Hierzu zählt auch der überwiegende Teil der<br>
Menschen, die im Alpenverein Leistungs- bzw. Wettkampfsport betreiben. Der<br>
Leistungssport ist ein Teil von vielen in der JDAV, der in unserem Jugendverband<br>
entsprechend Platz findet und gemäß der Bundesjugendordnung gemeinsam mit dem<br>
DAV verantwortet wird.<br><br>
Dabei ist die Umsetzung der „Grundsätze und Bildungsziele“ in der Arbeit mit<br>
jungen Athlet*innen ein gemeinsames, zentrales Anliegen von JDAV und DAV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grundsätze</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei allen Überlegungen stehen die Menschen, die für unseren Verband als<br>
Athlet*innen antreten, ihre Entwicklung und ihre individuellen Bedürfnisse<br>
an erster Stelle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In der Gestaltung des Wettkampfsports nimmt die JDAV eine aktive Rolle ein<br>
und sucht partnerschaftlich mit den anderen Akteur*innen realitätsnahe<br>
Lösungen für Fragestellungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angelehnt an die DAV-Nachhaltigkeitsstrategie bilden soziale, ökologische<br>
und ökonomische Nachhaltigkeit die Grundlage unseres Handelns.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei unseren Aktivitäten denken wir den Parasport ebenso mit und setzen uns<br>
dafür ein, dass Leistungssport in all seinen Facetten und Ebenen inklusiv gedacht und Weiterentwicklung sowie Teilhabe aktiv gefördert werden. Dabei sollen alle Formen von Behinderungen Beachtung finden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neben dem Wettkampfsport sehen wir weitere Felder des Leistungssports wie<br>
z. B. Felsklettern . Wir geben<br>
leistungsorientierten jungen Menschen Raum innerhalb der JDAV und fördern<br>
ihre individuellen Zielsetzungen in allen Bereichen des Leistungssports.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ziele und Handlungsfelder</strong><br><br>
Gemeinsam Verantwortung tragen!<br>
Die geteilte Verantwortung von JDAV und DAV für den Leistungssport halten wir<br>
für gewinnbringend. Wir treffen Entscheidungen auf Augenhöhe und betreiben die<br>
Weitentwicklung dieses Vereinsbereichs vorausschauend und partnerschaftlich.<br>
Hierbei können wir als Jugendverband unsere vielfältige Erfahrung in der Arbeit<br>
mit Kindern und Jugendlichen einbringen. In der Zusammenarbeit steht für uns die<br>
persönliche Entwicklung, die Freude am Leistungsstreben und das Wohl der<br>
Athlet*innen im Vordergrund. Um mehr über ihre Bedürfnisse zu erfahren, möchten<br>
wir die Zusammenarbeit mit den Athlet*innensprecher*innen intensivieren.<br><br>
Gemeinsame Strukturen schaffen!<br>
Wir entwickeln Strukturen, die gegenseitiges Kennenlernen, Austausch von<br>
Kompetenzen und inhaltliche Befassung ermöglichen. Diesen Ansatz verfolgen wir<br>
auf Bundes-, Landes- und Sektionsebene. Insbesondere im Alltag junger<br>
Athlet*innen streben wir eine bessere Verzahnung von klassischer Jugendarbeit<br>
und Leistungssport an. In der Praxis bedeutet das z.B., dass wir Übergänge<br>
zwischen traditionellen Jugend- zu Wettkampfgruppen und umgekehrt erleichtern<br>
und ehrenamtliches Engagement junger Menschen mit Leistungssporthintergrund<br>
fördern. Leistungssportler*innen informieren wir aktiv über<br>
Beteiligungsmöglichkeiten im Jugendverband (z.B. Jugendvollversammlung,<br>
Jugendausschuss) und heißen ihr Engagement willkommen. Um dies auch in Zukunft zu ermöglichen, spricht sich die JDAV gegen eine Ausgliederung des Leistungssports aus dem DAV aus.<br>
Bei der Betreuung von Athlet*innen und Wettkampfgruppen sehen wir einen Mehrwert<br>
in interdisziplinären Teams von Jugendleiter*innen und Trainer*innen mit breiter<br>
Kompetenzpalette. Wir ermutigen Sektionen Möglichkeiten der Zusammenarbeit ohne<br>
Konkurrenzdenken im Sinne der jungen Menschen zu entwickeln. Denn wir wollen<br>
Jugendarbeit in all ihren Facetten gemeinsam denken.<br><br>
Hohe Bildungsqualität sichern!<br>
Um eine hohe Qualität in der Betreuung der Athlet*innen zu gewährleisten, die<br>
gesunde und nachhaltige Entwicklung ermöglicht, ist eine engere Verzahnung der<br>
Bildungsstrukturen unabdingbar. Dies bedeutet zunächst, dass gemeinsame<br>
Fortbildungen von Verantwortlichen intensiviert werden sollen. Das kann sowohl<br>
gemeinsame Schulungen für Ausbilder*innen (Bundeslehrteams) als auch<br>
Fortbildungen von Trainer*innen zusammen mit Jugendleiter*innen bedeuten. Damit<br>
möchten wir auf Trainer*innen- und Jugendleiter*innenebene Übergänge zwischen<br>
klassischer Jugendarbeit und Leistungssport erleichtern.<br>
Darüber hinaus streben wir in der Konzeptentwicklung engere Zusammenarbeit an,<br>
um bestmögliche Bildungsarbeit zu leisten. Hierbei halten wir die pädagogische<br>
Qualifikation der Trainer*innen im Leistungssport für essenziell und setzen uns<br>
weiterhin für hohe Standards ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesund und sicher entwickeln!<br>
Athlet*innen haben individuelle Bedürfnisse und ihre körperliche und emotionale Entwicklung ist stark durch den Leistungssport geprägt. Uns ist wichtig, dass sich die Athlet*innen in einem geschützten Rahmen entwickeln können. Wir setzen uns dafür ein, dass ein Training auf Augenhöhe nach den Grundsätzen und Bildungszielen der JDAV stattfindet. Dazu gehört, dass auf die körperliche und mentale Gesundheit der Athlet*innen geachtet wird. Sämtliche Formen von physischer, psychischer und sexueller Gewalt haben keinen Platz. Wir verfolgen eine dauerhafte Auseinandersetzung aller Beteiligten mit den genannten Themen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Faire Finanzierung ermöglichen!<br>
Wie in allen Feldern der Jugendarbeit setzen wir uns für eine angemessene Finanzierung des Wettkampfsports ein. Wir befürworten die Gewinnung von Drittmitteln und die Verwendung eingesparter Mittel um eine übermäßige Belastung der Mitgliedsbeiträge zu vermeiden. Dabei sehen wir die<br>
unterschiedlichen Bedarfe verschiedener Angebotsformen der Jugendarbeit. Bei<br>
aller Unterschiedlichkeit ist uns wichtig, dass die gleichen Handlungsspielräume<br>
z B. bei der Vergütung von Jugendleiter*innen- und Trainer*innentätigkeiten für<br>
alle gelten.<br>
Wir befürworten die staatliche Förderung des Wettkampfsports, wenn die<br>
Voraussetzungen mit Weitblick und unter Beachtung der Gesundheit der<br>
Athlet*innen aufgestellt sind.<br>
Im Bereich Sponsoring treten wir dafür ein, dass die schwarze und graue Liste<br>
nicht angetastet werden und uneingeschränkt auf allen Ebenen des DAV und in<br>
jeder Organisationsform im Wettkampfsport Anwendung finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 09:01:23 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.3 NEU: Reservierungssysteme und Stornogebühren auf Hütten</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/reservierungssysteme-und-stornogebuhren-auf-hutten-26691</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendversammlung beauftragt die Bundesjugendleitung bei der Buchung und Stornierung von Hütten folgende Forderungen zu prüfen und bestmöglich für ihre Umsetzung einzustehen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einhaltung der Hütten- und Tarifordnung insbesondere der maximalen Reservierungsquote von 90% soll strenger kontrolliert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Buchungen sollen unabhängig vom Besitz einer Kreditkarte möglich sein</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stornokosten sollen tatsächliche Kosten nicht übersteigen</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 08:09:35 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.4: Internationale Jugendarbeit</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/internationale-jugendarbeit-27730</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/internationale-jugendarbeit-27730</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationale Jugendarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendversammlung beauftragt die Bundesjugendleitung, sich um die Weiterentwicklung der internationalen Jugendarbeit der JDAV zu bemühen. Dazu sollen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>die Kooperation mit anderen Bergsport- und Naturschutzjugenden weiter ausgebaut und gezielt auch multilaterale Formate gefördert werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>der Jugendaustausch zwischen JDAV-Gruppen (auf Sektions- und Landesebene) und anderen europäischen Alpenvereinsjugenden durch die Schaffung von unterstützenden Strukturen und Angeboten gezielt gefördert werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>die Bundesjugendleitung sich für eine gemeinsame Interessensvertretung der JDAV und ihrer Partnerorganisationen auf europäischer Ebene einsetzen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Alpengebiet als internationaler Naturraum ist für zahlreiche junge Menschen in Europa von Bedeutung, denen der Bergsport und Naturschutz in den Alpen und anderen Bergregionen am Herzen liegt. Durch einen besseren Austausch können wir nicht nur Menschen aus unterschiedlichen Ländern Europas besser vernetzen, sondern auch gemeinsam für unsere Werte einstehen.<br>
Die Teilnahme an einem internationalen Jugendaustausch ist eine persönlich bereichernde Erfahrung, die einem noch Jahre später in Erinnerung bleibt. Durch Austausche wird Verständnis für Menschen mit anderer Herkunft geschaffen. Als Alpenvereinsjugenden haben wir zudem die Chance, Menschen mit ähnlichen Interessen in Kontakt zu bringen. Dabei können wir alle neue Freund*innen in anderen Ländern gewinnen.<br>
Gerade in Zeiten, in denen unsere über Jahrzehnte erarbeitete Freiheit im Schengenraum durch Grenzkontrollen eingeschränkt wird und statt auf Zusammenarbeit auf nationale Alleingänge gesetzt wird, ist es uns wichtig, uns für internationale Solidarität und Zusammenarbeit einzusetzen.<br>
Damit die Anliegen junger Menschen wie Naturschutz und Jugendförderung eingefordert werden können, wollen wir geschlossen mit anderen Alpenvereinsjugenden auftreten. Nur so können wir uns auch bei Entscheidungen, die auf europäischer Ebene getroffen werden, Gehör verschaffen.<br>
Um eine sinnvolle Bündelung der Kapazitäten zu ermöglichen, soll der Fokus vorerst auf dem europäischen Raum liegen. Nach einem erfolgreichen Anlaufen, können perspektivisch die Bemühungen auch geografisch ausgeweitet werden, da eine unmittelbare zu weite Fächerung die Gefahr einer inneffektiven Nutzung der Kapazitäten birgt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 07:41:47 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.3 NEU: Reservierungssysteme und Stornogebühren auf Hütten</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/23</link>
                        <author>Frederik Schmidt (Sektion Ringsee), Jochen Weiner (Sektion Bremen), Vinzenz Wildung (Bezirksjugendleiter Schwaben), Joseph Hirsch (Sektion Kaufbeuren-Gablonz), Julia Gsell (Landesjugendleiterin Bayern), Nico Meissner (Sektion Neuland), Theodor Sperling (Sektion Darmstadt-Starkenburg)</author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/23</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendversammlung beauftragt die Bundesjugendleitung bei der Buchung und Stornierung von Hütten folgende Forderungen zu prüfen und bestmöglich für ihre Umsetzung einzustehen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einhaltung der Hütten- und Tarifordnung insbesondere der maximalen Reservierungsquote von 90% soll strenger kontrolliert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Buchungen sollen unabhängig vom Besitz einer Kreditkarte möglich sein</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stornokosten sollen bei Tourenabbruch auf Grund von objektiven Gefahren nicht anfallen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stornokosten sollen tatsächliche Kosten nicht übersteigen</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 21:12:07 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.5: Solardächer auf Kletteranlagen</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/solardacher-auf-kletteranlagen-49019</link>
                        <author>Michael Holzer (Sektion München)</author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/solardacher-auf-kletteranlagen-49019</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Förderung von Anlagen für erneuerbare Energien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendversammlung beauftragt die Bundesjugendleitung sich auf der DAV Hauptversammlung 2025 im Namen der JDAV positiv in die Diskussion der Klimafonds-Richtlinien einzubringen. Dabei soll sie sich für die finanzielle Förderung von PV-Anlagen auf Vereinsanlagen, insbesondere auf den Dächern von Kletteranlagen einsetzen.<br><br>
Darüber hinaus befürwortet die JDAV, dass sich der DAV in der Politik für das Ausbauen von erneuerbaren Energieanlagen und die Förderung davon einsetzt. Beispiele für Handlungsempfehlungen sind Meet-And-Greets, Petitionen und Öffentlichkeitsarbeit.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während der DAV bei seinen Hütten bereits ein Vorbild darin ist, jede verfügbare Fläche für die nachhaltige Energiegewinnung zu nutzen, zeigt sich bei Kletterhallen ein deutliches Verbesserungspotenzial. (Siehe beispielhafte Auflistung gmaps-Bilder)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Kontext des Klimawandels ist die Nutzung bereits versiegelter Dachflächen für Photovoltaik von hoher Relevanz. Sie ermöglicht nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch ökonomische – insbesondere in Verbindung mit Energiespeichersystemen, die zur Entlastung der Stromrechnung beitragen können. Die verfügbare Fläche auf den Dächern der Kletterhallen lässt sich deutlich effizienter nutzen, als nur mit Kies oder Beton brach zu liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiterer zentraler Aspekt: Der Deutsche Alpenverein hat sich das Ziel gesetzt, bis <strong>2030 klimaneutral</strong> zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es konkrete, wirksame Maßnahmen – nicht nur im alpinen Raum, sondern auch in den urbanen Infrastrukturen der Sektionen. Die großen Dachflächen der Kletterhallen bieten hier ein enormes, bislang teils ungenutztes Potenzial.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zentraler Aspekt für die Umsetzung von Baumaßnahmen von PV-Anlagen ist die finanzielle Förderung. Diese war bis 2022 über die DAV-Klimafonds möglich. Von 2023-2025 gab es keine Förderung von PV-Anlagen über die DAV-Klimafonds. Auf der DAV-Hauptversammlung 2025 erfolgt die Abstimmung über die neuen Richtlinien der DAV-Klimafonds. (Die Förderung bezieht sich dabei auf die Energieerzeugung für den Eigenbedarf. Eine Förderung für Anlagen, die Energie zur Netzeinspeisung produzieren, ist nicht möglich.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Beschluss der BJV stärkt die Position der BJL auf der HV 2025 und zeigt der HV, dass die JDAV die Klimaziele des DAV umgesetzt sehen möchte.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 15:28:18 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.5: Solardächer auf Kletteranlagen</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/5</link>
                        <author>Michael Holzer (Sektion München)</author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/5</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solardächer auf Kletteranlagen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendversammlung beauftragt die Bundesjugendleitung sich auf der DAV Hauptversammlung 2025 im Namen der JDAV positiv in die Diskussion der Klimafonds-Richtlinien, insbesondere im Sinne der finanziellen Förderung von PV-Anlagen auf Kletteranlagendächern, einzubringen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während der DAV bei seinen Hütten bereits ein Vorbild darin ist, jede verfügbare Fläche für die nachhaltige Energiegewinnung zu nutzen, zeigt sich bei Kletterhallen ein deutliches Verbesserungspotenzial. (Siehe beispielhafte Auflistung gmaps-Bilder)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Kontext des Klimawandels ist die Nutzung bereits versiegelter Dachflächen für Photovoltaik von hoher Relevanz. Sie ermöglicht nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch ökonomische – insbesondere in Verbindung mit Energiespeichersystemen, die zur Entlastung der Stromrechnung beitragen können. Die verfügbare Fläche auf den Dächern der Kletterhallen lässt sich deutlich effizienter nutzen, als nur mit Kies oder Beton brach zu liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiterer zentraler Aspekt: Der Deutsche Alpenverein hat sich das Ziel gesetzt, bis <strong>2030 klimaneutral</strong> zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es konkrete, wirksame Maßnahmen – nicht nur im alpinen Raum, sondern auch in den urbanen Infrastrukturen der Sektionen. Die großen Dachflächen der Kletterhallen bieten hier ein enormes, bislang teils ungenutztes Potenzial.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zentraler Aspekt für die Umsetzung von Baumaßnahmen von PV-Anlagen ist die finanzielle Förderung. Diese war bis 2022 über die DAV-Klimafonds möglich. Von 2023-2025 gab es keine Förderung von PV-Anlagen über die DAV-Klimafonds. Auf der DAV-Hauptversammlung 2025 erfolgt die Abstimmung über die neuen Richtlinien der DAV-Klimafonds. (Die Förderung bezieht sich dabei auf die Energieerzeugung für den Eigenbedarf. Eine Förderung für Anlagen, die Energie zur Netzeinspeisung produzieren, ist nicht möglich.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Beschluss der BJV stärkt die Position der BJL auf der HV 2025 und zeigt der HV, dass die JDAV die Klimaziele des DAV umgesetzt sehen möchte.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 08:08:09 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.1: Ehrenamt stärken – Jugend unterstützen, Gesellschaft gestalten</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/1</link>
                        <author>Bundesjugendausschuss (dort beschlossen am: 24.05.2025)</author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/1</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ehrenamt stärken – Jugend unterstützen, Gesellschaft gestalten </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Warum Ehrenamt unverzichtbar ist</strong> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Gerade<br>
für die Kommunen und den sozialen und lokalen Zusammenhalt ist das Ehrenamt von<br>
unschätzbarem Wert. In der Jugendarbeit trägt es zur Persönlichkeitsentwicklung,<br>
sozialen Verantwortung und Teilhabe junger Menschen bei. In der JDAV übernehmen<br>
ehrenamtlich Engagierte zentrale Aufgaben in der Ausbildung, Betreuung,<br>
Organisation und Leitung. Sie schaffen Räume für Bildung, Begegnung und<br>
Naturerfahrung – oft über Jahre hinweg, in ihrer Freizeit und mit großem<br>
Einsatz. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei zeigt sich jedoch zunehmend: Ehrenamt lässt sich nur schwer mit der<br>
Lebensrealität vieler junger Menschen vereinbaren. Ausbildungs- und<br>
Studienzeiten sind stark verdichtet, viele junge Menschen arbeiten nebenbei oder<br>
sind durch finanzielle Unsicherheit belastet. Auch der Einstieg in den Beruf<br>
bringt zeitliche Einschränkungen mit sich. Ehrenamtliche Verantwortung kommt<br>
hier oft „on top“ – ohne Ausgleich oder Unterstützung. Wer sich trotzdem<br>
engagiert, leistet Außergewöhnliches. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die JDAV sieht Ehrenamt als Grundlage ihrer Arbeit an und möchte seine Relevanz<br>
in Zukunft sichern und weiterentwickeln. Jungen Menschen soll Engagement möglich<br>
gemacht werden. Ehrenamt verdient strukturelle Anerkennung und materielle<br>
Unterstützung – sowohl durch die Gesellschaft und Politik als auch durch den DAV<br>
und seine Sektionen. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die JDAV fordert von politischen Entscheidungsträger*innen, das Ehrenamt durch<br>
folgende Maßnahmen substanziell zu stärken: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ehrenamt muss für alle zugänglich sein</strong> und muss unabhängig der eigenen<br>
finanziellen Verhältnisse möglich sein. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Anrechnungsmöglichkeiten für Studium und Ausbildung</strong> – z. B. als<br>
Praxisnachweis oder Schlüsselqualifikation, Anrechnung an die<br>
Regelstudienzeit, Verlängerung der Förderungsdauer im Rahmen von BAföG und<br>
Stipendien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einführung von Rentenpunkten</strong> für langfristiges ehrenamtliches Engagement.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gesetzlich verankerte Freistellung für ehrenamtsbezogene Bildungsmaßnahmen</strong><br>
– bundesweit einheitlich und verpflichtend für Arbeitgeber*innen und<br>
Bildungseinrichtungen. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Aufwertung der Ehrenamtspauschale</strong> und Gleichstellung mit der<br>
Übungsleiterpauschale. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Kostenfreies Deutschlandticket</strong> für JuLeiCa-Inhaber*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen an den DAV und die Sektionen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch innerhalb unserer Strukturen braucht es faire und verlässliche<br>
Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche. Die JDAV fordert daher: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einen angemessenen Jugendetat</strong> – entsprechend der Bundesjugendordnung, nur<br>
so können junge Ehrenamtliche ihr Engagement selbstbestimmt ausgestalten. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gute Qualifizierung </strong>- Finanzierung der Teilnahme an Fortbildungen, damit<br>
sie in ihrem Ehrenamt neue Kompetenzen erwerben können. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wertschätzung und Anerkennung</strong> durch gezielte Maßnahmen, z. B.  Angebot von<br>
gemeinsamen Aktivitäten der ehrenamtlich Aktiven, Würdigung bei<br>
Veranstaltungen oder Teamkleidung. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ehrenamtliches Engagement braucht (Jugend)Räume</strong>, in denen sich<br>
Jugendgruppen selbstbestimmt begegnen können. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gutes Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt</strong> – Transparenz, welche Aufgaben<br>
von wem übernommen werden und wie dies honoriert wird. </li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ermäßigungen für Klettereintritte</strong>, analog zur bestehenden Regelung des<br>
Jugendtarif auf Hütten. Ehrenamt vor Ort hat den gleichen Wert wie am<br>
Berg.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 06:43:41 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.2: Leistungssport mit Leidenschaft und Haltung – Gemeinsam mehr bewegen</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/2</link>
                        <author>Bundesjugendausschuss (dort beschlossen am: 24.05.2025)</author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/2</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Leistungssport mit Leidenschaft und Haltung – Gemeinsam mehr bewegen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugend des Deutschen Alpenvereins übernehmen wir Verantwortung für alle DAV-<br>
Mitglieder unter 27 Jahren. Hierzu zählt auch der überwiegende Teil der<br>
Menschen, die im Alpenverein Leistungs- bzw. Wettkampfsport betreiben. Der<br>
Leistungssport ist ein Teil von vielen in der JDAV, der in unserem Jugendverband<br>
entsprechend Platz findet und gemäß der Bundesjugendordnung gemeinsam mit dem<br>
DAV verantwortet wird.<br>
Dabei ist die Umsetzung der „Grundsätze und Bildungsziele“ in der Arbeit mit<br>
jungen Athlet*innen ein gemeinsames, zentrales Anliegen von JDAV und DAV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grundsätze</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In der Gestaltung des Wettkampfsports nimmt die JDAV eine aktive Rolle ein<br>
und sucht partnerschaftlich mit den anderen Akteur*innen realitätsnahe<br>
Lösungen für Fragestellungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei allen Überlegungen stehen die Menschen, die für unseren Verband als<br>
Athlet*innen antreten, ihre Entwicklung und ihre individuellen Bedürfnisse<br>
vor Medaillen und Platzierungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angelehnt an die DAV-Nachhaltigkeitsstrategie bilden soziale, ökologische<br>
und ökonomische Nachhaltigkeit die Grundlage unseres Handelns.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei unseren Aktivitäten denken wir den Parasport ebenso mit und setzen uns<br>
dafür ein, dass Sportausübung gleichberechtigt und inklusiv ermöglicht<br>
wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neben dem Wettkampfsport sehen wir weitere Felder des Leistungssports wie<br>
z. B. Felsklettern oder Expeditionsbergsteigen. Wir geben<br>
leistungsorientierten jungen Menschen Raum innerhalb der JDAV und fördern<br>
ihre individuellen Zielsetzungen in allen Bereichen des Leistungssports.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ziele und Handlungsfelder</strong><br><br>
Gemeinsam Verantwortung tragen!<br>
Die geteilte Verantwortung von JDAV und DAV für den Leistungssport halten wir<br>
für gewinnbringend. Wir treffen Entscheidungen auf Augenhöhe und betreiben die<br>
Weitentwicklung dieses Vereinsbereichs vorausschauend und partnerschaftlich.<br>
Hierbei können wir als Jugendverband unsere vielfältige Erfahrung in der Arbeit<br>
mit Kindern und Jugendlichen einbringen. In der Zusammenarbeit steht für uns die<br>
persönliche Entwicklung, die Freude am Leistungsstreben und das Wohl der<br>
Athlet*innen im Vordergrund. Um mehr über ihre Bedürfnisse zu erfahren, möchten<br>
wir die Zusammenarbeit mit den Athlet*innensprecher*innen intensivieren.<br><br>
Gemeinsame Strukturen schaffen!<br>
Wir entwickeln Strukturen, die gegenseitiges Kennenlernen, Austausch von<br>
Kompetenzen und inhaltliche Befassung ermöglichen. Diesen Ansatz verfolgen wir<br>
auf Bundes-, Landes- und Sektionsebene. Insbesondere im Alltag junger<br>
Athlet*innen streben wir eine bessere Verzahnung von klassischer Jugendarbeit<br>
und Leistungssport an. In der Praxis bedeutet das z.B., dass wir Übergänge<br>
zwischen traditionellen Jugend- zu Wettkampfgruppen und umgekehrt erleichtern<br>
und ehrenamtliches Engagement junger Menschen mit Leistungssporthintergrund<br>
fördern. Leistungssportler*innen informieren wir aktiv über<br>
Beteiligungsmöglichkeiten im Jugendverband (z.B. Jugendvollversammlung,<br>
Jugendausschuss) und heißen ihr Engagement willkommen.<br>
Bei der Betreuung von Athlet*innen und Wettkampfgruppen sehen wir einen Mehrwert<br>
in interdisziplinären Teams von Jugendleiter*innen und Trainer*innen mit breiter<br>
Kompetenzpalette. Wir ermutigen Sektionen Möglichkeiten der Zusammenarbeit ohne<br>
Konkurrenzdenken im Sinne der jungen Menschen zu entwickeln. Denn wir wollen<br>
Jugendarbeit in all ihren Facetten gemeinsam denken.<br><br>
Hohe Bildungsqualität sichern!<br>
Um eine hohe Qualität in der Betreuung der Athlet*innen zu gewährleisten, die<br>
gesunde und nachhaltige Entwicklung ermöglicht, ist eine engere Verzahnung der<br>
Bildungsstrukturen unabdingbar. Dies bedeutet zunächst, dass gemeinsame<br>
Fortbildungen von Verantwortlichen intensiviert werden sollen. Das kann sowohl<br>
gemeinsame Schulungen für Ausbilder*innen (Bundeslehrteams) als auch<br>
Fortbildungen von Trainer*innen zusammen mit Jugendleiter*innen bedeuten. Damit<br>
möchten wir auf Trainer*innen- und Jugendleiter*innenebene Übergänge zwischen<br>
klassischer Jugendarbeit und Leistungssport erleichtern.<br>
Darüber hinaus streben wir in der Konzeptentwicklung engere Zusammenarbeit an,<br>
um bestmögliche Bildungsarbeit zu leisten. Hierbei halten wir die pädagogische<br>
Qualifikation der Trainer*innen im Leistungssport für essenziell und setzen uns<br>
weiterhin für hohe Standards ein.<br><br>
Faire Finanzierung ermöglichen!<br>
Wie in allen Feldern der Jugendarbeit setzen wir uns für eine angemessene<br>
finanzielle Förderung des Wettkampfsports ein. Dabei sehen wir die<br>
unterschiedlichen Bedarfe verschiedener Angebotsformen der Jugendarbeit. Bei<br>
aller Unterschiedlichkeit ist uns wichtig, dass die gleichen Handlungsspielräume<br>
z B. bei der Vergütung von Jugendleiter*innen- und Trainer*innentätigkeiten für<br>
alle gelten.<br>
Wir befürworten die staatliche Förderung des Wettkampfsports, wenn die<br>
Voraussetzungen mit Weitblick und unter Beachtung der Gesundheit der<br>
Athlet*innen aufgestellt sind.<br>
Im Bereich Sponsoring treten wir dafür ein, dass die schwarze und graue Liste<br>
nicht angetastet werden und uneingeschränkt auf allen Ebenen des DAV und in<br>
jeder Organisationsform im Wettkampfsport Anwendung finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.3: Reservierungssysteme und Stornogebühren auf Hütten</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/reservierungssysteme-und-stornogebuhren-auf-hutten-30478</link>
                        <author>Theodor Sperling (Sektion Darmstadt-Starkenburg)</author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/reservierungssysteme-und-stornogebuhren-auf-hutten-30478</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Reservierungssysteme und Stornogebühren auf Hütten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BJV spricht sich für eine Überarbeitung des bestehenden Reservierungssystems für Hütten aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere spricht sie sich gegen den Druck zur Reservierung aus. Es soll wieder einfacher möglich sein auch ohne Reservierung sicher einen Schlafplatz auf einer Hütte zu bekommen. (z.B. Kann die Einhaltung der maximale Reservierungsquote vom DAV kontrolliert und diese u.U. zudem gesenkt werden.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Möglichkeit einer Reservierung soll nicht von dem Besitz spezifischer Zahlungsmittel (Kreditkarte) abhängig sein. Wir fordern die Einführung weiterer Zahlungsmittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BJV fordert die Zuständigen auf, die Eigenverantwortung der Bergsteiger bezüglich der sicheren Umsetzbarkeit einer Tour bei den Stornoregeln für Hütten stärker zu gewichten. (z.B. kann ein Schlichtungsvorgehen für strittige Ansprüche nach dem Abbruch einer Tour eingeführt werden.) Ausschlaggebend für die Erhebung von Stornogebühren sollten die Sicherheit am Berg und nicht die wirtschaftlichen Interessen der Hüttenwirte sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stornogebühren sollen auf die Höhe der ausgefallenen Gebühren gedeckelt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die besonderen Bedürfnisse von Kinder- und Jugendgruppen sollten insbesondere bei Stornofristen und -gebühren berücksichtigt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es wird zunehmend von Hütten das Reservierungssystem der Alpenvereine eingesetzt. Wer nicht vorher reserviert riskiert verärgerte Hüttenwirte und u.U. keinen Platz für die Nacht zu bekommen. Das hemmt Variabilität und zwingt zu starren Übernachtungsplanungen. Wenn dann bei längeren Touren aufgrund des Wetters oder anderer Ereignisse eine Tour angepasst werden muss, entstehen teils hohe Stornogebühren und Unsicherheit über die Verfügbarkeit von Schlafplätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Laut Hütten und Tarifordnung nur zulässig max. 90% der regulären Schlafplätze vorher zu reservieren. Jedoch halten sich nicht alle Hütten an diese Regelung. Daher könnte bereits eine konsequentere Umsetzung der Ordnung hier Erleichterung verschaffen. Zudem könnte diese Quote auch gesenkt werden. Eine Mögliche Umsetzung könnte direkt im Reservierungstool geschehen. Der Antrag will die Möglichkeiten der Umsetzung jedoch nicht einschränken und macht daher nur Vorschläge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Lenkungsfunktion durch das Reservierungssystem würde hierdurch auch nicht beeinträchtigt, da wer sicher einen Platz im Lager o.Ä. haben will auch weiterhin reservieren und sich durch die Verfügbarkeit von Plätzen lenken lassen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Nutzung des Reservierungssystems ist der Besitz einer Kreditkarte notwendig. Wer aufgrund von Alter oder anderen Gründen keine solche besitzt ist von dem System und somit auch von der Möglichkeit eines sicheren Schlafplatzes auf den Hütten ausgeschlossen. Dies erhöht die Hemmschwelle für die Betroffenen und schließt sie potenziell aus den Bergen aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Tour abzubrechen ist für viele eine schwere Entscheidung. Die Aktuelle Reglung sieht vor, dass die Bergsteiger auf die Kulanz und Einschätzung der Hüttenwirte vertrauen müssen, die entscheiden ob sie eine Stornogebühr einziehen oder nicht. Diese Regelung wird der Realität leider nicht gerecht. So werden Beispiele aus den Stornoregeln (z.B. ab Lawinenwarnstufe 4) als feste Regeln ohne Rücksicht auf die lokalen Verhältnisse interpretiert. Die Bergsteiger sind den Entscheidungen der Hüttenwirte ausgeliefert und haben wenig Möglichkeiten eingezogene Stornogebühren zurück zu erhalten. Die drohende Kosten für eine Stornierung stellen dann einen psychologischen Faktor für das Eingehen größerer Risiken dar. Dies widerspricht dem Grundsatz des DAV, dass Bergsteiger eigenverantwortlich über die Sicherheit und den Abbruch einer Tour entscheiden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Stornogebühren auf einer Hütte übersteigen die Übernachtungsgebühren teils um ein Vielfaches, insbesondere beim Jugendtarif. Dies wird mit dem ausgefallenen Umsatz aus der Bewirtung begründet. Dies verkennt jedoch die Möglichkeiten einer Selbstversorgung oder einer Übernachtung mit geringem Budget, wenn z.B. nur das Bergsteigeressen konsumiert wird. So ist es unter Umständen teurer eine Übernachtung zu stornieren als tatsächlich zu übernachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Touren mit Jugendgruppen, bei denen aus Wetter oder anderen Gründen eine oder mehrere Hütten storniert oder umgebucht werden müssen entstehen schnell hohe Stornogebühren, die die Leiter im Anschluss gegenüber Eltern oder Vorstand vertreten müssen. Dies kann Jugendleiter daran hindern Touren im Gebirge anzubieten. Ziel der JDAV ist es jedoch eben diese Touren für möglichst viele Kinder und Jugendliche anzubieten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>6.4: Internationale Jugendarbeit</title>
                        <link>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/4</link>
                        <author>Henri Meyer-Gauen (Sektion Hildesheim), Valerie Reimann (Sektion Hildesheim), Finn Hüpeden (Sektion Goslar), Simon Hirsekorn (Sektion Offenburg)</author>
                        <guid>https://ag.jdav.digiv.de/bjv/motion/4</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationale Jugendarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendversammlung beauftragt die Bundesjugendleitung, sich um die Weiterentwicklung der internationalen Jugendarbeit der JDAV zu bemühen. Dazu sollen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>die Kooperation mit anderen Bergsport- und Naturschutzjugenden, insbesondere im Alpenraum, weiter ausgebaut und gezielt auch multilaterale Formate gefördert werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>der Jugendaustausch zwischen JDAV-Gruppen (auf Sektions- und Landesebene) und anderen europäischen Alpenvereinsjugenden durch die Schaffung von unterstützenden Strukturen und Angeboten gezielt gefördert werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>die Bundesjugendleitung sich für eine gemeinsame Interessensvertretung der JDAV und ihrer Partnerorganisationen auf europäischer Ebene einsetzen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Alpengebiet als internationaler Naturraum ist für zahlreiche junge Menschen in Europa von Bedeutung, denen der Bergsport und Naturschutz in den Alpen und anderen Bergregionen am Herzen liegt. Durch einen besseren Austausch können wir nicht nur Menschen aus unterschiedlichen Ländern Europas besser vernetzen, sondern auch gemeinsam für unsere Werte einstehen.<br>
Die Teilnahme an einem internationalen Jugendaustausch ist eine persönlich bereichernde Erfahrung, die einem noch Jahre später in Erinnerung bleibt. Durch Austausche wird Verständnis für Menschen mit anderer Herkunft geschaffen. Als Alpenvereinsjugenden haben wir zudem die Chance, Menschen mit ähnlichen Interessen in Kontakt zu bringen. Dabei können wir alle neue Freund*innen in anderen Ländern gewinnen.<br>
Gerade in Zeiten, in denen unsere über Jahrzehnte erarbeitete Freiheit im Schengenraum durch Grenzkontrollen eingeschränkt wird und statt auf Zusammenarbeit auf nationale Alleingänge gesetzt wird, ist es uns wichtig, uns für internationale Solidarität und Zusammenarbeit einzusetzen.<br>
Damit die Anliegen junger Menschen wie Naturschutz und Jugendförderung eingefordert werden können, wollen wir geschlossen mit anderen Alpenvereinsjugenden auftreten. Nur so können wir uns auch bei Entscheidungen, die auf europäischer Ebene getroffen werden, Gehör verschaffen.<br>
Um eine sinnvolle Bündelung der Kapazitäten zu ermöglichen, soll der Fokus vorerst auf dem europäischen Raum liegen. Nach einem erfolgreichen Anlaufen, können perspektivisch die Bemühungen auch geografisch ausgeweitet werden, da eine unmittelbare zu weite Fächerung die Gefahr einer inneffektiven Nutzung der Kapazitäten birgt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>