Liebe Versammlung,
vier Gründe, warum ich diesen Änderungsantrag zur Debatte stellen möchte:
1. Ehrenamtsfreundlichkeit auf allen Ebenen denken
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Tausende Jugendleiter*innen investieren in der JDAV überproportional viel Zeit in ihr Ehrenamt.
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Es ist daher schwer begründbar, finanzielle Ehrenamtsförderung ausschließlich auf sechs Personen zu beschränken.
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Das vorgeschlagene Modell kann Vorbildfunktion haben, ist aber finanziell und strukturell nicht auf alle Verbandsebenen übertragbar.
2. Ganzheitliche Vereinskarrieren ermöglichen
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Die finanzielle Belastung beginnt nicht erst mit der Wahl in die BJL.
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Um für die BJL Erfahrungen zu sammeln, braucht es häufig bereits vorher jahrelanges intensives Engagement.
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Wenn finanzielle Hürden abgebaut werden sollen, müssen wir deshalb auch das Engagement vor und außerhalb der BJL berücksichtigen.
3. Finanzielle Bedürftigkeit berücksichtigen
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Soziale Gerechtigkeit bedeutet, insbesondere diejenigen zu unterstützen, die sich ihr Engagement sonst finanziell nicht leisten könnten.
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Hoher zeitlicher Aufwand bedeutet nicht automatisch finanzielle Bedürftigkeit.
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Der BJA ist nicht das geeignete Gremium, um persönliche finanzielle Verhältnisse zu bewerten.
4. Alternative Lösungen entwickeln
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Es gibt Modelle, die Ehrenamt gezielter und unabhängig von einzelnen Ämtern fördern könnten.
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Denkbar wären beispielsweise Stipendien für besonders engagierte und finanziell bedürftige Ehrenamtliche.
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Die Vergabe könnte durch ein geeignetes Gremium anhand transparenter Kriterien erfolgen.
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Damit schaffen wir Unterstützung unabhängig von Amt und Verbandsebene.
Leitgedanke: Ehrenamtsermöglichung statt ausschließlich Ehrenamtsfreundlichkeit.
